Das Gedächtnis
Der Bereich der Oase, in dem das Wissen Ihres Betriebs liegt.
Kurzantwort
Wie hält ein Betrieb Wissen fest, das nur einzelne Mitarbeiter haben? Im Gedächtnis der Oase wird jeder Satz einzeln erfasst und von einem Menschen im Wortlaut bestätigt, bevor er gespeichert wird. Danach ist er für alle abrufbar, immer mit der Quelle, aus der er stammt. Wo nichts hinterlegt ist, sagt die Oase das, statt zu schätzen.
75 Leute, und die Antwort hängt daran, wen Sie fragen
Ein Schaltanlagenbauer mit 75 Beschäftigten. Im Büro sitzen sechs Leute, die Angebote schreiben. Fragt ein Kunde nach dem Zuschlag für eine Sonderlackierung, kommen drei verschiedene Antworten heraus, je nachdem wer am Telefon war. Der eine erinnert sich an die Mail von 2023, der andere rechnet mit dem Standardsatz, die dritte ruft im Zweifel den Chef an.
Keine dieser Antworten ist falsch gemeint. Sie sind nur nicht dieselbe.
Im Gedächtnis steht der Satz einmal, mit Datum und Herkunft. Wer fragt, bekommt ihn zurück, und daneben steht, woher er kommt.
Wie das Wissen hineinkommt
Es gibt drei Wege, und alle drei enden bei einem Menschen, der bestätigt.
- Der Wissenssammler: ein geführtes Gespräch. Die Oase stellt Fragen, Ihr Mitarbeiter antwortet, gern gesprochen statt getippt. Am Ende liegt jeder Satz einzeln im Wortlaut zur Bestätigung vor. Erst dann kommt er ins Gedächtnis. Das Rohaudio wird verworfen und nirgends gespeichert.
- Der Einzeleintrag: Wer beim Arbeiten merkt, dass eine Regel fehlt, trägt sie in einem Feld nach.
- Angebundene Quellen: Systeme, die Sie ohnehin haben, lassen sich mitdurchsuchen. Treffer daraus erscheinen in der Suche neben dem selbst eingetragenen Wissen.
Was Sie sehen können
Unter „Was wir wissen“ steht jeder gespeicherte Satz, nach Zusammenhang gruppiert und mit Suchfeld. Jeder Satz lässt sich dort korrigieren oder entfernen.
An jedem Satz steht außerdem, ob er über die Suche auffindbar ist. Ein Satz, der zwar gespeichert wurde, dessen Einbettung aber fehlt, fällt dadurch sofort auf, statt still zu verschwinden. Wird ein Satz gelöscht, verschwindet er im selben Schritt aus der Suche.
Antwort mit Quelle, oder gar nicht
Jede Firmenauskunft der Oase ist auf einen hinterlegten Satz zurückführbar. Was nicht belegt ist, wird als fehlend gekennzeichnet und nicht überspielt.
Eine Frage an das Gedächtnis ist in ein bis zwei Sekunden beantwortet. Gemessen am 19. August 2026 gegen die laufende Anlage, Median 1,7 Sekunden aus drei Läufen.
Wo verarbeitet wird
Die Datenbank steht in Frankfurt, die Sprachmodelle laufen über europäische Inferenzprofile von AWS in Frankfurt und bei der Mistral SAS in Frankreich. Jeder Betrieb sieht ausschließlich seine eigenen Daten; die Trennung liegt in der Datenbank und wird bei jeder Abfrage erzwungen.
Was das Gedächtnis nicht kann
Es weiß nur, was jemand hineingegeben hat. Der Aufwand am Anfang liegt bei Ihren Leuten, und er ist echt: Die ersten Sätze entstehen in Gesprächen, nicht per Knopfdruck.
Es liest Ihr Fachsystem nicht von selbst aus. Angebunden wird, was Sie freigeben, und geschrieben wird dorthin nichts.
Es ersetzt niemanden. Es nimmt die Auskunft ab, nicht das Urteil.
Häufige Fragen
Was passiert mit dem Wissen, wenn ein Mitarbeiter geht?
Es bleibt im Betrieb. Jeder bestätigte Satz steht mit Datum und Herkunft im Gedächtnis und ist für alle abrufbar, unabhängig davon, wer ihn eingetragen hat.
Muss jemand alles abtippen?
Nein. Der Wissenssammler führt ein Gespräch und nimmt Antworten auch gesprochen entgegen. Bestätigt wird danach Satz für Satz im Wortlaut.
Kann die Oase Wissen aus unseren vorhandenen Systemen mitlesen?
Ja. Angebundene Quellen erscheinen in der Suche neben dem selbst eingetragenen Wissen. Angebunden wird nur, was Sie freigeben.
